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19. Juni 2010
 

Dauerregen und Wind beeinträchtigt Fahnenmontage

Die diesjährige Fahnenmontage war eine nasskalte Angelegenheit. Es regnete und schneite ohne Unterbruch, sodass die Arbeiten langsamer voran kamen als sonst. Doch seit Mitte Samstagnachmittag hängt die Fahne wieder in voller Pracht am Fels.

Getroffen hat sich das Fahnenteam wie immer um 7.00 im Café, um mit einem Kaffee zu starten und die letzten Details zu besprechen. Das Wetter zeigte sich schon morgens von der nassen Seite und besserte sich den ganzen Tag durch nicht. Trotz diesen Aussichten machte sich das Team kurz vor acht auf den Weg zum Felskopf des Steigelfadbalm-Dossens.

Nach den Vorbereitungsarbeiten wurde gegen 10.00 h schliesslich die erste Fahnenbahn runtergelassen und montiert. Die Bedingungen in der Wand waren extrem, laut Röbi Küttel wähnte man sich in einer Nordwand: „Es war eisig kalt, windig und es regnete und schneite pausenlos. Wegen dem Wind waren wir auch viel stärkerem Steinschlag ausgesetzt, und die Fahne wurde uns ständig aus den Händen gerissen.“ Während die Kletterer in der Wand gegen die Naturgewalten kämpften, machte der Regen auch der Kochmannschaft einen Strich durch die Rechnung. Trockenes Holz war keines zu finden und so brannte erst nach Stunden ein klägliches, rauchendes Feuer.

Nach knapp 6 Stunden waren alle Teile an der richtigen Stelle und fest ans Stahlseilgerüst befestigt. Die ganze Mannschaft hat den widrigen Bedingungen getrotzt. Alle waren bis auf die Unterhosen nass, unterkühlt und mit ihren Kräften am Limit, aber… Das Team hat es mit vereinten Kräften mal wieder geschafft! Die Fahne hängt während den kommenden zwei Monaten am Fels.

 

Fahnenmontage bei widrigsten Bedingungen.
Fahnenmontage bei widrigsten Bedingungen.
 

Dani Baggenstos in der Wand
Dani Baggenstos in der Wand.
 
Erich Küttel in der Wand
Erich Küttel in der Wand.

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